Rezension | Der Doktor von Randy Singer

Heute habe ich seit Langem mal wieder einen Roman von Randy Singer beendet – Der Doktor.Normalerweise bin ich nicht so die Thrillerleserin – Justizthriller, wohlgemerkt – aber Randy Singer schafft es doch immer wieder, seine Geschichten mit sehr viel Spannung aufzubauen, dass man am seine Bücher am Ende nicht mehr aus der Hand legen möchte. DSC_0176

  • Autor: Randy Singer
  • Originaltitel: Dying Declaration
  • Genre: Justizthriller
  • Verlag: SCM Hänssler, 2015
  • Seitenzahl: 448
  • ISBN: 978-3775156127
  • Einband: Broschiert
  • Neupreis: 17,95€
  • Kaufen: SCM Hänssler | Amazon

Inhalt: Der kleine Joshua Hammond hat hohes Fieber. Als seine Eltern ihn erst nach mehreren Tagen in die Notaufnahme bringen, kann Dr. Sean Armistead ihn nicht mehr retten. Plötzlich sehen sich die Hammonds einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegenüber. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Die Verblendung durch eine Kirche, die lehrt, Gott heile durch Gebet nicht durch Ärzte.
Rechtsanwalt Charles Arnold glaubt jedoch an die Unschuld der Eltern. Allerdings hängt der Ausgang des Falls von den Aussagen zwielichtiger Zeugen ab. Erst nach und nach decken Charles und seine Assistentin Nikki Moreno eine grausame Intrige auf, die kaltblütig mit dem Leben von Menschen spielt.

Meiung: Wie bereits erwähnt lese ich Singer-Romane immer sehr gerne und freue mich sehr, wenn es neuen Lesestoff von ihm gibt. Was mir an Der Doktor gefallen/nicht gefallen hat, werdet ihr gleich erfahren.

+ Wie in seinen vorherigen (und bereits von mir gelesenen) Romanen ist einer der Protagonisten auch hier Anwalt, was mir sehr gefallen hat. Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, aber zu lesen, wie Anwälte knifflige Fälle lösen, interessiert mich sehr. Besonders interessant und vor allem spannungsreich sind die Szenen, die sich im Gericht mitten im Prozess abspielen. Auch in Der Doktor hat Singer einen Großteil der Seiten mit im Gericht ablaufender Handlung gefüllt.

+ Ich finde es sehr gut, dass Singer, wie immer bisher, den christlichen Glauben mit einfließen ließ. Und zwar nicht auf eine draufgängerische Art, sondern eher dezent, wodurch der christliche Aspekt meist nicht im Vordergrund steht, aber auch nicht in Vergessenheit gerät.

+ Charles Arnold. Straßenprediger und Anwalt. Er war einer meiner liebsten Charaktere in dieser Geschichte. Er konnte ein ganz einfacher Mann sein, der sich als Straßenprediger unter die Menschen und Touristen auf der Straße begibt, und gleichzeitig ein stilvoller, kluger Anwalt vor Gericht. Er hielt sich nicht für etwas Besseres und versuchte, die Menschen zu Gott zu bringen und zu helfen, wo es nur geht. Ein bemerkenswerter Charakter mit lobenswerten Eigenschaften.

– Ehrlich gesagt, finde ich, dass in diesem Roman die Spannung relativ langsam aufgebaut wurde. Fesselnd wurde er für mich erst ungefähr ab der zweiten Hälfte. Hier muss man aber sagen, dass diese Hälfte diesen Roman definitiv um Einiges lesenswerter macht.

Fazit: Insgesamt hat mir das Buchsehr gefallen. Ich meine, es gibt etwas bessere Werke von R. Singer, aber dieses hier ist trotz allem sehr gut und gelungen. Von mir erhält es 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung an  Interessierte dieses Genres (oder auch andere, ich bin schließlich auch kein großer Fan von Justizthrillern)!

Ein großes Dankeschön an den SCM Hänssler Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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