Aufbruch ins Ungewisse von Janette Oke

Gestern Abend habe ich (leider) ein sehr schönes Buch zuende gelesen, ich hätte es ewig weiter lesen können. Dabei handelt es sich um Aufbruch ins Ungewisse von Janette Oke. Janette Oke gehört neben einigen anderen ebenfalls zu meinen allerliebsten Autoren. Und wie immer wurde ich auch dieses Mal glücklicherweise nicht von ihr enttäuscht.

DSC_0011gAutorin: Janette Oke, 320 S., Verlag: Gerth Medien Verlag, Einband: Taschenbuch, Neupreis: 14,99€

Inhalt: Beth Thatcher führt ein sorgloses Leben bei ihren wohlhabenden Eltern an der Ostküste. Damit ist Schluss, als sie eine Stelle als Lehrerin in einer Bergarbeitersiedlung im wilden Westen Kanadas annimmt. Fest entschlossen und voller Gottvertrauen macht Beth sich auf die beschwerliche Reise in ein völlig anderes Leben. Die Bedingungen in Coal Valley sind jedoch weitaus schlimmer als befürchtet. Mit der Hilfe von zwei jungen Mounties, einem engagierten Pastor und der patenten Pensionswirtin Molly macht sich Beth daran, die Dinge zum Besseren zu verändern. Zur allgemeinen Überraschung gelingt ihr das tatsächlich. Doch dann stoßen die Freunde auf ein gefährliches Geheimnis …

Meinung: In anderen Rezensionen hatte ich bereits gelesen, dass die Coal Valley-Saga der Kanada-Serie, ebenfalls von Janette Oke, recht änlich sei. Daran habe ich mich jedoch nicht gestört, wo mir die Kanada-Serie doch sehr gefallen hat, als ich sie gelesen habe. Bisher ließ sich mein Gedanke zwar noch nicht bestätigen, aber wenn ich mich nicht irre, ist die Elizabeth aus der Kanada-Serie die Tante der Elizabeth aus der Coal Valley-Saga. Eine gute Idee…

Die Protagonistin Elizabeth Thatcher, kurz Beth, geht trotz ihrer wankenden Gesundheit in den Westen, um dort zu unterrichten, denn sie ist sich sicher, dass Gott sie führt. In dieser Hinsicht hat Beth mir besonders imponiert, denn sie hatte großes Gottvertrauen und wandte sich in jeder Lebenslage sofort an ihn. Zudem war sie mir als Persönlichkeit sehr sympathisch. Zum Einen ist sie ein selbstloser Mensch, der zuerst auf die Mitmenschen achtet, auch wenn es ihr dadurch nicht besonders gut geht (durch Überanstrengung wurde sie schnell krank). Zum Anderen nimmt sie ihre Arbeit als Lehrerin sehr ernst und gibt sich größte Mühe beim Unterrichten. Meine Achtung vor dieser Frau ist während der Handlung immer weiter gestiegen.

Auch die anderen Charaktere in der Geschichte sind mir schnell ans Herz gewachsen. Es war sehr schön zu sehen, wie harmonisch sie meist zusammenlebten und trotz der großen Armut in der der Bergarbeitersiedlung nicht den Mut und die Hoffnung verlierten, nicht zuletzt aufgrund der Arbeit von Beth. Zwischendurch gab es auch überraschende Wendungen, die Einiges zur Spannung beitrugen und einen das Buch nicht aus der Hand legen ließen.

Wie so oft hat mir auch diesmal der Schreibstil J. Okes sehr gefallen, der einen leichten Lesefluss zuließ. Einerseits ist sie nicht jedesmal zu sehr ins Detail gegangen, andererseits hat man genug erfahren, um seiner Vorstellung freien Lauf zu lassen. Aber auch das Cover finde ich sehr schön.

Fazit: Insgesamt hat mir dieser Roman von J. Oke sehrsehrsehr gefallen und ich gebe ihm 5 von 5 Sternen und eine überaus große Empfehlung!

Einen herzlichen Dank an den Gerth Medien Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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3 Gedanken zu “Aufbruch ins Ungewisse von Janette Oke

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