Rezension: Knochenarbeit von Kathy Reichs

Auch ich melde mich mal wieder, diesmal mit einer Rezension zu einem Buch, welches ich schon vor mehr als einer Woche gelesen habe. Das Buch, welchem dieser Post gewidmet sein soll, ist Knochenarbeit von Kathy Reichs. Vielleicht habt ihr im Sommer schon meine Rezension zu Tote lügen nicht gesehen, dies ist nämlich Band 1 der Tempe-Brennan-Romanreihe. Knochenarbeit ist Band 2, zum Glück aber noch lange nicht der letzte, denn mittlerweile gibt es 18 Bände von dieser Reihe, auf die ich mich schon sehr freue 😍

Autorin: Kathy Reichs, 448 S., Heyne Verlag, Einband: Broschiert, Neupreis: 9,99€, Originaltitel: Death du Jour

Inhalt: Grauenvolles erwartet die forensische Anthropologin Tempe Brennan, als sie in den kleinen Ort St. Jovice gerufen wird: ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen, zwei davon Babys, denen das Herz fehlt. Nur zu gern widmet sie sich deshalb ihrem anderen Auftrag – der Exhumierung der Ordensschwester Elisabeth Nicolet zwecks posthumer Heiligsprechung. Doch erst liegt die Nonne in einem falschen Grab, und dann entdeckt Tempe gemeinsam mit Detective Ryan eine entsetzliche Parallele zu dem Fall von St. Jovice.

Meinung: Als ich schon den ersten Band über Tempe Brennan gelesen habe, stand für mich fest, dass ich Kathy Reichs‘ Romane in meinem Bücherregal in Zukunft nicht missen möchte. Glücklicherweise hat mich auch der zweite Band nicht enttäuscht.

Ich habe schon in der Rezension zu Tote lügen nicht, die recht kurz und iberflächlich geworden ist, wenn ich sie jetzt so lese, Einiges geschrieben, was auch auf dieses Buch zutrifft. Darin habe ich mich insbesondere auf die Protagonistin Tempe und den Schreibstil bezogen. Zu diesem Band muss ich sagen, es war von allem was dabei: Spannung, Inhalt, aber auch Fachwissen aus dem Bereich der forensischen Anthropologie. Wenn man gerade mal fünf Seiten gelesen, hatte man gefühlt schon 50 hinter sich, da auf einer Seite der Text recht klein gedruckt, aber voller Inhalt war. Ich kann daran jedoch nichts ausseetzen, denn es war interessant.

Tempes Charakter hat mir auch diesmal sehr gefallen, denn sie ist eine mutige Frau und gibt ihren Ängsten nicht immer die Möglichkeit, sich auszubreiten, indem sie gegen diese ankämpft. Außerdem finde ich ihre Arbeit sehr spannend, wodurch Tempe selber noch interessanter für mich wird. Aber auch die anderen Charaktere, die ich u. a. auch schon aus dem ersten Band kenne, haben mir gefallen. Es war auch interessant, gewisse Entwicklungen zwischen den Charakteren mitzuverfolgen.

Wie auch im ersten Band gab es in diesem Buch ebenfalls vieles, was darauf hindeutet, dass die Autorin selbst forensische Anthropologin ist. Jedoch interessierten mich die detailreichen Beschreibungen, und das Lesen hat gleich mehr Spaß gemacht, wenn man es geschafft hat, das ,,forensisch-anthropologische Geschwafel“ nachzuvollziehen.

Fazit: Insgesamt war Knochenarbeit definitiv keine Enttäuschung für mich und ich bin voller Hoffnung, dass die folgenden Bände genauso gut, wenn nicht noch besser, werden. Da ich dieser Reihe noch Luft nach oben lassen möchte, kriegt dieses Buch von mir ,,nur“ 4,5 von 5 Sternen, auch wenn es für mich eigentlich ein 5-Sterne-Buch ist. Auf jeden Fall eine große Empfehlung meinerseits!

 

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