Rezension: Die Leute aus der Lighthouse Lane – Der Held von nebenan #2 von Irene Hannon

Die letzten Tage bin ich so gut wie gar nicht zum Lesen gekommen, umso mehr freut es mich jetzt aber, dass ich Der Held von nebenan, Band 2 der Reihe ,,Die Leute aus der Lighthouse Lane“ von Irene Hannon, heute beinahe in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Zeit, die ich während des Lesens wieder auf der Insel Nantucket verbracht habe, hat mir sehr gefallen und die Charaktere sind mir auch sehr schnell ans Herz gewachsen.

Autorin: Irene Hannon, 320 S., Verlag: cap-books, Einband: Taschenbuch, Neupreis: 9,99€, Originaltitel: Lighthouse Lane Series – The Hero next Door #2

Inhalt: Justin Clay aus Chicago verschlägt es auf die stille Insel Nantucket, dort will er seine unglückliche Vergangenheit hinter sich lassen.
Bald trifft er den rebellischen Teenager Brain, den Neffen der schüchternen Heather Anderson. Sie ist die Inhaberin eines romantischen Teeladen, einem
Treffpunkt für viele Menschen. Mit ihrem Neffen kommt sie aber überhaupt nicht klar, sie fühlt sich hilflos und überfordert.
Justin, der von sich dachte, er könne anderen Menschen nichts mehr bieten, entdeckt auf einmal, wie er einer zerrütteten Familie und drei zerbrochenen Herzen helfen kann, sich neu zu finden. Aber auch er verändert sich und mit seiner Nachbarin Heather verbindet ihn bald mehr als sie beide dachten …

Meinung: Bereits der erste Band dieser Reihe, Gezeiten der Hoffnung, hat mir sehr gefallen und dasselbe kann ich auch über Der Held von nebenan sagen. Die Atmosphäre, in die man beim Lesen hineinversetzt wird, ist sehr angenehm und man kann sich die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen.

Der Protagonistin Heather ist man bereits in Band 1 kurz begegnet und es war sehr interessant, in dem vorliegenden Roman mehr über sie zu erfahren. Mit der Zeit wurde einem klar, weshalb sie Angst vor Beziehungen hatte und man merkte schnell, dass sie ein eher zurückhaltender Mensch ist. Schon bei ihrer ersten Begegnung mit dem zweiten Protagonisten Justin Clay, kurz J. C., war einem klar, dass sich zwischen den beiden etwas Besonderes entwickeln würde, was einen umso mehr deren Begegnungen entgegenfiebern ließ.
Auch J. C. war mir von Beginn an sympathisch. Schon auf den ersten Seiten wurde angedeutet, dass in seiner Vergangenheit etwas geschehen war, dass ihm keine Ruhe ließ und das ließ Spannung aufsteigen.

Weitere Spannung entstand durch die Ankunft des Neffen von Heather – Brian. Mit diesem ist im Laufe der Handlung eine solche Wandlung geschehen, dass man am Ende kaum glauben konnte, der Brian am Anfang und der Brian am Ende seien dieselben Personen.
Außerdem war da noch Heathers Vater, Walter, mit dem sie seit zwanzig Jahren nichts mehr zu tun hatte. Auch diese Vater-Tochter-Beziehung hat erstaunliche Veränderungen durchlebt, was einen Freude für die beiden empfinden ließ.

Was ich sehr schön fand, war, dass J. C. ein gläubiger Mann war und seinen Glauben auch auslebte, sodass die Menschen um ihn herum bald merkten, dass er Christ war. Es gab auch Charaktere, die anfangs nichts von Gott wissen wollten, doch mit der Zeit ihre Meinung geändert haben. Doch meiner Meinung nach wurde der Glaube an Gott nicht oft genug erwähnt, es hätte ruhig etwas öfter sein können.

Fazit: Insgesamt hat mir auch dieser zweite Band Der Held von nebenan sehr gut gefallen – es war spannend, interessant und schön, wenn es auch hin und wieder etwas gab, was mir nicht so ganz gefallen hat. Doch zusammenfassend muss ich sagen, dass es ein sehr schöner Roman geworden ist, der von mir 4,5 von 5 Sternen bekommt.
Außerdem danke ich dem cap-books Verlag herzlichst für dieses Rezensionsexemplar!

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