Rezension: Miss Emergency – Hilfe, ich bin Arzt! #1 von Antonia Rothe-Liermann

Seit einiger Zeit stehen in meinem Bücherregal die ersten drei Bände der fünfteiligen Reihe ,,Miss Emergency“ von Antonia Rothe-Liermann. Vor einigen Jahren habe ich den ersten Band Hilfe, ich bin Arzt! bereits in der Schulbibliothek ausgeliehen und gelesen, und jetzt habe ich ihn ein weiteres Mal gelesen – und bin immer noch so begeistert wie beim ersten Mal. Ich kann es echt nicht abwarten, die Reihe weiterzulesen.

Autorin: Antonia Rothe-Liermann, 256 S., Thienemann-Esslinger Verlag – Planet Girl, Einband: Broschur, Neupreis: 9,99€

Inhalt: Welt – ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl – zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim …

Meinung: Bevor ich dieses Buch zum zweiten Mal gelesen habe, wusste ich schon ungefähr, was mich erwartet, denn ich habe es ja bereits vor einigen Jahren gelesen. Jedoch habe ich befürchtet, dass mein Geschmack sich inzwischen verändert haben könnte und ich dieses Buch nicht mehr mögen würde – was jedoch nicht der Fall war bzw. ist.

Sehr auffallend an diesem Roman ist der Schreibstil. Es wird die ganze Zeit aus der Ich-Perspektive und nur aus Lenas Sicht erzählt, die die Protagonistin in dieser Geschichte ist. Man merkt schnell, dass sie eine etwas naive junge Frau ist, die mit ihrer Unsicherheit zu kämpfen hat, was sie jedoch nicht unsympathisch macht. Sie ist ein starker Kontrast zu ihren beiden Mitbewohnerinnen Isa und Jenny, die sich gegenseitig auch sehr voneinander unterscheiden. Hin und wieder hätte ich mir einige Kapitel aus der Sicht eines anderen Charakters gewünscht, doch es hat mir letztendlich auch so gefallen, wie es ist.

Lena ist PJlerin, eine Medizinstudentin, die nun nach ihrem Studium ihr Praktisches Jahr macht. Der Roman beschreibt ihren Alltag und da ihre Arbeit im Krankenhaus einen Großteil ihres Lebens beansprucht, findet man sich oft in einer Krankenhausszene wieder. So sehr mir auch die Szenen mit Lena, Isa und Jenny in ihrer Wohnung gefallen haben, muss ich sagen, dass die Kapitel, die sich im Krankenhaus abgespielt haben, mir um einiges besser gefielen. Die Atmosphäre dort war meist sehr angenehm und es gab viel Interessantes und Spannendes – wechselnde Patienten oder die Beziehungen der Ärzte und PJler untereinander.

Noch interessanter wurde das Lesen durch die Gedanken von Lena, die man aufgrund der Ich-Perspektive mitbekommen hat. Es war sehr amüsant zu lesen, was sie zu dieser Situation oder zu jenem Umstand zu denken oder sagen hatte. Aber auch die Dialoge unter den Ärzten und PJlern waren sehr witzig und oft humorvoll – sehr unterhaltsam.

Fazit: Den Roman Hilfe, ich bin Arzt! zu lesen hat mir großen Spaß gemacht und da er interessant und amüsant war, hat er mir sehr gefallen. Ich kann es kaum abwarten, die Reihe fortzusetzen, was ich vermutlich auch gleich tun werde, und vergebe diesem Roman 5 von 5 Sternen.

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2 Gedanken zu “Rezension: Miss Emergency – Hilfe, ich bin Arzt! #1 von Antonia Rothe-Liermann

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