Rezension: Mein Herz sucht seinen Weg von Tracie Peterson

Vor etwa einem Jahr habe ich den Roman Bevor es Morgen wird von Tracie Peterson gelesen und er hat mir im Großen und Ganzen gefallen, auch wenn die Handlung mir doch etwas zu dramatisch war. Nun habe ich Mein Herz sucht seinen Weg ausgelesen, welches der Folgeband zu dem bereits genannten Roman ist. Dies ist mir jedoch erst klar geworden, als ich mit dem Lesen bereits angefangen hatte – umso größer war die Überraschung.

Autorin: Tracie Peterson, 304 S., Brunnen Verlag, Einband: Hardcover, Neupreis: 14,99€, Originaltitel: Morning’s Refrain

Inhalt: Als Phoebe Robbins erfährt, dass sie nach Alaska ziehen soll, weil ihr Vater in der Stadt Sitka einen Regierungsposten angenommen hat, ist sie ganz und gar nicht erfreut. Aber sie hat noch kaum einen Fuß in das wenig zivilisierte Land gesetzt, als sie schon eine Begegnung hat, die ihre Perspektive nachhaltig verändert. Daniel Lindquist ist ein Mann, der von Familiengeheimnissen verfolgt wird. Um endlich die Wahrheit über seine eigenen Wurzeln zu erfahren, entscheidet er sich, Sitka zu verlassen … und damit auch Phoebe, obwohl er weiß, dass sie sein Herz bereits gewonnen hat. Mit Daniels Weggang aber sieht auch sein bester Freund Yuri Chancen, um Phoebes Zuneigung zu werben.Und während Daniel versucht, Licht in das Dunkel der Vergangenheit zu bringen, ist der Wettstreit um Phoebes Herz erst der Anfang von dramatischen Verwicklungen, in denen auch die Freundschaft zwischen beiden Männern auf eine harte Probe gestellt wird.

Meinung: Was ich sehr faszinierend an diesem Roman fand, ist, dass der Handlungsort Alaska ist. Dies findet man nicht oft in Büchern, was dieser Geschichte einen besonderen Reiz verleiht. Man erfährt einiges über die Natur dort, aber auch über die einheimischen Menschen, die Tlingit, und auch ein wenig über deren Kultur.

Die Protagonisten, Daniel und Phoebe, waren sehr unterschiedlich. Daniel ist in Sitka, Alaska aufgewachsen, während Phoebe bis zu ihrem Umzug im vornehmeren und ,,zivilisierteren“ Ort Vermont gelebt hat, weswegen das Leben in Alaska große Veränderungen für sie und ihre Familie bedeuten. Doch mit der Zeit gewöhnt sie sich an das Leben dort, auch wenn es ihr lange Zeit sehr schwer fällt.
Leider konnte ich keine besondere Sympathie für die beiden entwickeln, auch wenn Phoebe zum Ende hin recht liebenswürdig geworden war.

Ich fand es sehr schön, dass einige der Charaktere in diesem Roman den christlichen Glauben verinnerlicht und den anderen Menschen vorgelebt haben. Man hat schnell gemerkt, dass Gott für sie sehr wichtig ist und an die erste Stelle gestellt wird. Das starke Vertrauen und der feste Glaube an Gott hat ihnen geholfen, verschiedene Probleme und schwierige Situationen durchzustehen.

Für meinen Geschmack hat Tracie Peterson etwas zu viel Dramatik in ihre Geschichte eingebaut, die Spannung erzeugen sollte. Hin und wieder kam zwar Spannung auf, doch es war nicht so, dass ich das Buch unbedingt weiterlesen wollte.

Fazit: Insgesamt finde ich, dass die Idee der vorliegenden Handlung ganz schön ist, doch die Umsetzung hat mir nicht sehr gefallen. Trotzdem war es eine zum Teil spannende Lektüre für zwischendurch und von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
Einen herzlichen Dank an den Brunnen Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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