Rezension: Das Lied des Hirten von Betsy Duffey und Laurie Myers

Jetzt habe ich mich auf meinem Blog gefühlt schon Ewigkeiten nicht mehr gemeldet, was zum großen Teil auch daran lag, dass ich kaum gelesen habe, und wenn dann nicht besonders viel. Seit einigen Tagen habe ich nun Das Lied des Hirten von den Schwestern Betsy Duffey und Laurie Myers gelesen, welches ich heute beendet habe. Es ist ein etwas anderer Roman, in dessen Vordergrund der 23. Psalm steht.

Autorinnen: Betsy Duffey & Laurie Myers, 224 S., Gerth Medien Verlag, Einband: Hardcover, Neupreis: 14,99€, Originaltitel: The Shepherd’s Song

Inhalt: In einem Versuch, ihren rebellischen Sohn zu erreichen, schreibt Kate McConnell ihren Lieblings-Psalm 23 auf einen Zettel und steckt ihn in seine Manteltasche. Doch nicht Matt, sondern der Angestellte einer Reinigung findet ihn. Und so beginnt die Reise des kleinen handschriftlichen Zettels rund um die Welt …
Die einfachen, zeitlosen und gleichzeitig so kraftvollen Worte des berühmten Hirtenpsalms kreuzen die Lebenswege von zwölf Menschen und verändern diese für immer. Von einem Soldaten, der im Irak verwundet wurde, über ein kurdisches Mädchen auf der Flucht bis hin zu einer kenianischen Marathonläuferin – für jeden von ihnen entfaltet der Psalm eine andere Wirkung.

Meinung: Der 23. Psalm hatte schon von Kindheit an eine besondere Bedeutung für mich – wie wahrscheinlich auch für viele andere Menschen. Schon früh haben meine Eltern mir ans Herz gelegt, diesen Psalm auswendig zu lernen und ich bin sehr froh darüber, dass ich diesem Rat gefolgt bin. Oft habe ich allein schon in dem Wiederholen des Psalms Beruhigung und Trost finden können.

Die Autorinnen haben mit ihrem Roman etwas sehr Schönes geschaffen. Es wird von zwölf Menschen erzählt, die durch die Worte in diesem Psalm (wieder) auf den richtigen Weg geführt werden und sich Gott anvertrauen. Die einfachen Worte haben einen sehr viel tieferen Sinn und können somit umso mehr Menschenherzen berühren. Genau das haben die beiden Schwestern mit ihren, wenn auch fiktiven, kurzen Geschichten deutlich gemacht. Gott kann – ganz gleich, zu welcher Zeit und in welchem Ort – in jedem Menschen wirken und Veränderungen hervorrufen. Seine Worte sind überall gleich und haben überall und auf jeden denselben Einfluss – besondern dann, wenn Menschen viel Kraft, Ernsthaftigkeit, Aufrichtigkeit, Vertrauen und Glauben in ihre Gebete stecken.

Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, haben jedoch alle eine Gemeinsamkeit: ihren wieder bzw. neu gefundenen Glauben an Gott. Es war sehr außergewöhnlich, ihre Geschichte für kurze Zeit mitverfolgen zu dürfen und man konnte für sich selbst sehr vieles entnehmen.

Fazit: Das Lied des Hirten ist ein sehr besonderer und faszinierender Roman, der sehr wunderschön und einfühlsam geschrieben ist. Ich kann jedem wärmstens empfehlen, sich die Zeit zu nehmen und diesen Roman zu lesen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
Einen herzlichen Dank an den Gerth Medien Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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