Rezension: Партнеры по Преступлению von Agatha Christie

Meinem Wunsch, mehr russische Bücher zu lesen, bin ich mit meinem letzten Buch endlich ein wenig nachgekommen, denn ich habe Партнеры по преступлени, dt. „Die Büchse der Pandora“, von Agatha Christie gelesen – mein erster A.C.-Roman, übrigens. Der humorvolle Krimi hat mir gefallen, auch wenn nicht so sehr, wie ich es mir gewünscht hätte.

Autorin: Agatha Christie, 320, Einband: Taschenbuch, Эксмо Verlag, Originaltitel: Partners in Crime, dt. Die Büchse der Pandora

Agatha Christies brillante Parodie auf Krimi-Autoren der Zeit und ihre fiktiven Ermittler.
Ein Feuerwerk an Witz und Spannung!
Sechs Jahre ist es her, seit die Beresfords ihre gemeinsame Ermittlerkarriere begannen und ihre Ehe schlossen. Mittlerweile hat Tommy einen Bürojob beim Secret Service und Tuppence führt den Haushalt. Beiden erscheint das Leben unerträglich langweilig. Bis der Chef des britischen Geheimdienstes sie bittet, eine internationale Detektivagentur zu übernehmen, die offensichtlich in Spionageaktivitäten verwickelt ist. Tommy soll sich als Mr. Blunt ausgeben, den inhaftierten Leiter der Detektei, und Tuppence als seine Sekretärin. Bald ist alle Langeweile verflogen!

Was mir vor dem Lesen nicht klar war, war dass dieser Romanband elf kurze Krimigeschichten enthält, und nicht, wie erwartet, eine große, verzwickte Handlung. Deswegen war ich anfangs auch so überrascht, dass die Fälle so schnell gelöst wurden, und immer wieder neue Klienten auftauchten. Doch im Laufe des Buches habe ich mich daran gewöhnt und habe mich im Voraus schon gefragt, was denn als nächstes passieren würde.

Tommy und Tuppence waren ein sehr humorvolles und liebenswürdiges Pärchen, welches man einfach ins Herz schließen musste. Beide waren in vielerlei Hinsicht sehr unterschiedlich, doch genau deswegen passten sie auch so gut zusammen. Es war immer wieder lustig zu lesen, wie sie bei der Ankunft eines neuen Klienten in der Detektivagentur immer vortäuschten, schwer beschäftigt zu sein und keine Zeit zu haben.

Außerdem haben die einzelnen Fälle auch jedes Mal für Überraschungen und Spannung gesorgt. Sie waren zwar kurz, aber dennoch voller Details, weshalb es nicht schwer war, sich in die Situationen hineinzuversetzen.
Dennoch hat mir leider immer „etwas“ gefehlt, denn oft kam es vor, dass mich die Geschichten nicht besonders mitreißen konnten. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich keine Liebhaberin von kurzen Geschichten bin. Doch zum Ende hin sind die Fälle tatsächlich spannender und packender geworden.

Dieser Krimi ist auf jeden Fall einer von der lustigen/humorvollen Sorte, denn trotz der zum Teil gruseligen oder sogar schrecklichen Dinge, die passieren, bleiben die Protagonisten Tommy und Tuppence lebensfrohe und abenteuerlustige Menschen. Es war ein interessantes Buch, auch wenn es einige Längen aufwies. Ich gebe dem Roman 3 von 5 Sterne.

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