Rezension: Sherlock Holmes – Eine Studie in Scharlachrot #1 von Arthur Conan Doyle

Endlich habe ich den ersten Roman über Sherlock Holmes gelesen, was ich schon so lange machen wollte, und doch nicht getan habe. Aber jetzt schon und das macht mich sehr froh, denn ich habe Eine Studie in Scharlachrot sehr, sehr gerne gelesen. Dieses Buch, welches vor mehr als einhundert Jahren veröffentlicht wurde, ist auch heute noch spannend und mitreißend – langweilig war es definitiv nicht.

Autor: Arthur Conan Doyle, 176 S., Fischer Verlag, Einband: Taschenbuch, Neupreis: 10,00€, Originaltitel: A Study in Scarlet

Das erste Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson, der den »beratenden Detektiv« ruft, um einen rätselhaften Mord aufzuklären: ein scheinbar unverletzter Toter mit einer Schreckensgrimasse, eine Losung als Blutspur an der Wand: »Rache« …

Wer kennt Sherlock nicht – den super-intelligenten und eigenartigen Amateurdetektiv, der besser als die ausgebildeten Detectives von der Polizei zu sein scheint und für jedes Problem, für jeden Fall eine Lösung findet?
Ich denke keiner. Jetzt habe auch ich ihn endlich näher kennen gelernt.
Es ist erstaunlich, was für eine wunderbare Figur Arthur Conan Doyle sich mit Sherlock Holmes ausgedacht hat, über den die Geschichten auch heute noch gerne gelesen werden.

Sherlock und sein Mitbewohner Dr. Watson waren mir beide auf Anhieb sympathisch und – ganz gleich was für eigenartige oder komische Seiten der eine oder andere aufzuweisen hatte – musste ich die zwei einfach ins Herz schließen. Doch auch der erste gemeinsame Fall der beiden war interessant und für die Charaktere – bis auf Sherlock, natürlich – und den Leser undurchschaubar. Umso interessanter war am Ende zu lesen, als Sherlock erzählt hat, wie er auf die Lösung des Falls gekommen ist.

Der Fall ist so viel tiefgehender, als man zu Beginn vermuten würde und genau das hat das Buch auch so spannend gemacht. Sehr belustigend war außerdem, wie die zwei Detectives Lestrade und Gregson sich  gegenseitig zu übertreffen versuchten, was beiden jedoch nicht gelang.
Die Handlung hatte meistens einen leicht ironischen Unterton, was das Leseerlebnis um Einiges amüsanter gestaltet hat. So war es dann, dass ich selbst die Passagen gerne gelesen habe, die an sich nicht besonders spannend geschrieben waren.

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, die Stimmung hat hin und wieder zwischen lustig-ironisch und schwermütig-ernst gewechselt, der Fall war spannend und Sherlocks Zusammenarbeit mit Watson sowie den Detectives war sehr interessant und teils auch amüsant. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!
Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.
Einen herzlichen Dank an den Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar!

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