Rezension: Wilde Wasser – Alaskan Courage #1 von Dani Pettrey

Mir war nach einiger Zeit wieder nach etwas Spannendem und Abenteuerlichem und beim Suchen nach so einem Buch bin ich auf Wilde Wasser von Dani Pettrey gestoßen. Als ich mich näher damit befasst habe, schien mir, dass dies genau das richtige Buch dafür ist.
Ich finde, in diesem Roman ist für Jeden etwas dabei – es ist sowohl interessant, spannend und auch tragisch-romantisch. Die Handlung bietet sehr gute Unterhaltung und macht den Leser gespannt auf die Folgebände.

Autorin: Dani Pettrey, 336 S., Francke Verlag, Paperback, erschienen im: Januar 2015, Originaltitel: Submerged – Alaskan Courage #1

Alaska:
Bailey Craig hat sich geschworen, niemals nach Yancey zurückzukehren. Doch ein mysteriöser Flugzeugabsturz lässt der erfolgreichen Hochschuldozentin keine andere Wahl: Sie muss sich den Schatten der Vergangenheit stellen …
Cole McKenna hat keine Angst vor gefährlichen Rettungsmissionen. Auch der Verdacht, dass ein Mörder in seiner Heimatstadt sein Unwesen treiben könnte, versetzt den passionierten Tiefseetaucher nicht in Panik. Doch das Zusammentreffen mit seiner Jugendliebe Bailey Craig lässt das Blut in seinen Adern stocken.
Gut, dass Cole den ganzen McKenna-Clan an seiner Seite weiß. Zusammen mit seinen Geschwistern und dem Polizisten Landon versucht er Licht in die rätselhaften Vorfälle in Yancey zu bringen … nicht ahnend, dass er sich damit in wilde Wasser begibt – und Bailey gleich mit.

Der Einstieg fängt nicht – wie es meistens der Fall ist – ganz ruhig an, wo nach und nach immer mehr Personen auf der Bildfläche erscheinen und vorgestellt werden. Diese Geschichte beginnt mit einem Unfall. Als Leser wird man gleich mitten ins Geschehen hineingeworfen, weswegen man anfangs etwas verwirrt ist, da man die Charaktere noch nicht kennt und nicht weiß, wo man gelandet ist. Doch ich fand das nicht weiter schlimm, denn nach einigen Seiten fiel es mir nicht mehr besonders schwer, Personen zuzuordnen und zu verstehen, was passiert ist.

Hauptpersonen in diesem ersten Band der Reihe Alaskan Courage sind Bailey und Cole. Während ich Cole auf Anhieb mochte – er war sehr freundlich, klug und hegte seinen Geschwistern gegenüber eine besondere Zuneigung – fiel es mir nicht so leicht, Bailey genauso zu mögen. Zwar hat man schon am Anfang erfahren, dass sie sich im Vergleich zu ihrem früheren Leben sehr zum Positiven verändert hat, doch durch ihre Distanziertheit konnte man ihr auf Leserebene nicht besonders nahe kommen.

Es ist von Anfang an klar, dass Cole und Bailey füreinander bestimmt sind. Mir war bewusst – denn es ging bereits aus der Inhaltsangabe hervor – dass dies ein Liebesroman sein würde, doch letztendlich hat mich das Hin und Her zwischen den Beiden manchmal ein wenig genervt. Vielmehr hätte ich mir gewünscht, dass der Fokus öfter auf den Ermittlungen der Morde liegen würde, denn auch dieser Handlungsstrang war des Öfteren vorhersehbar, wenn auch nicht immer. Es war spannend, dem Fall und dessen Auflösung zu folgen.

Was ich sehr schön fand, war, dass die Autorin sehr viel Wert auf Familie gelegt hat. Für Cole und seine Geschwister war das Zusammenhalten sowie gegenseitiges Unterstützen sehr wichtig, denn sie hatten nur noch einander, da die Eltern nicht mehr am Leben waren, aber nicht nur aus diesem Grund.
Die Geschwister waren immer darauf bedacht, auf einander aufzupassen und füreinander zu sorgen, was einen über das eigene (Familien-)Leben zu denken gab.

Mir hat Wilde Wasser ganz gut gefallen, ich denke, ich werde die Folgebände auch noch lesen, denn ich würde schon gerne wissen, wie es mit den Leuten in Yancey weitergeht. An einigen Stellen hat mich die Geschichte mit allem Drumherum an Karen Kingsbury und ihre Bücher erinnert, und vielleicht wisst ihr noch von meinen älteren Rezensionen, dass ich ihre Bücher sehr gerne lese/gelesen habe. Dieses Buch bewerte ich mit 4 von 5 Sternen und empfehle es auf jeden Fall weiter!
Einen herzlichen Dank an den Francke Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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