Rezension: Die Kunst des selbstlosen Dienens von Charles Swindoll

Den September über hat mich bisher nur ein Buch begleitet – aber was für eines! Ich habe gestern Abend das (Sach-)Buch Die Kunst des selbstlosen Dienens von Charles Swindoll beendet. Es ist ein so gutes Buch, dass ich es jedem von euch ans Herz legen möchte, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass einer es lesen und nicht mögen könnte!
Der Autor hat mir darin sehr oft aus der Seele gesprochen, aber in einigen Hinsicht hat er mir auch die Augen geöffnet. Ein sehr lehrreiches Buch!

Autor: Charles Swindoll, 196 S., CLV Verlag, Paperback, ISBN: 978-3-89397-235-7, Neupreis: 6,90 €, Originaltitel: Improving your Serve

Der bekannte Autor behandelt ein für unsere Zeit äußerst wichtiges Thema: selbstloser Dienst in der Gesinnung Jesu. Im Mittelpunkt steht Markus 10,45: »Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.« Mit lebendiger Sprache, ausgezeichneten Illustrationen, feinem Humor und selbstkritischer Offenheit beschreibt er das Porträt eines Dieners – mit allen Gefahren, Konsequenzen und schließlich auch dem damit verbundenen Lohn. Ein anregendes seelsorgerliches Buch besonders für solche, die im Dienst des Herrn müde geworden sind, sich von Geschwistern unverstanden fühlen und Korrektur oder Ermutigung brauchen.

Das Dienen ist für viele Menschen heute ein „Fremdwort“, sich selbst mit einem Diener in einen Zusammenhang zu bringen fällt uns sehr schwer. Und doch ist es wichtig, ein Diener zu sein, wenn man ein guter Christ sein will.
Ein Diener zu sein, bedeutet: Demut, Verletztwerden, Auseinandersetzungen – wenn möglich – aus dem Weg gehen, Helfen, wo man nur kann (ohne ein Lob oder eine Belohnung zu erwarten) usw. Aber – ob nun bewusst oder unbewusst – tun wir sehr oft das Gegenteil. Doch ist das gottgefällig? Nein!
Denn Gott möchte in uns Diener sehen, Menschen, die nach dem Beispiel Jesu handeln.

Dieses Sachbuch betrachtet das Thema nicht einfach nur sachlich und trocken von allen Seiten, nein. Der Autor bringt das Thema mit einer Leichtigkeit auf den Tisch, wie ich es nicht erwartet hätte, denn es ist kein schmackhaftes Thema für uns, stolze Menschen der heutigen Welt. Doch er schreibt nicht verurteilend, sondern mit Nächstenliebe und belegt seine Aussagen mit Bibelstellen, die sehr eindeutig und klar sind.
Anstatt sich belehrt und angegriffen zu fühlen, hat mir sein Umgang mit dem Thema „Selbstloses Dienen“ sehr imponiert. Ich habe dringlichst den Wunsch verspürt, selber eine selbstlose Dienerin für die Menschen zu sein.

Oft wissen wir Menschen nicht, wie wir in dieser oder jener Situation zu handeln haben, dabei sind Trotz, Stolz, Wut, Hass usw. meist die Gefühle, die uns lenken. Doch uns ist währenddessen nicht klar, dass Demut, Liebe, Vergebung usw. weitaus nützlicher und fruchtbarer wirken.
Ich wünsche mir, dass jeder, der über dieses Buch stolpert, sich einen Augenblick Zeit nimmt, um über das „Selbstlose Dienen“ nachzudenken und dieses Buch liest! Ich kann es nur empfehlen! 5 von 5 Sternen.

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